»Für den wirklichen Schriftsteller sind Bücher die einzige Heimat, Bücher, die auf Regalen stehen oder in seiner Erinnerung.«
Roberto Bolaño in Literatur und Exil
»Für den wirklichen Schriftsteller sind Bücher die einzige Heimat, Bücher, die auf Regalen stehen oder in seiner Erinnerung.«
Roberto Bolaño in Literatur und Exil
Roberto Bolaños Meisterwerk 2666 wird auch im Netz besprochen. Ob bei Twitter, in Blogs oder Leseprojekten.
www.zwei666.de
2666 in 2666 Stunden lesen. Unter www.zwei666.de kann man vom 7. September bis zum 27. Dezember gemeinsam mit anderen
Bolaño-Fans sein Meisterwerk 2666 lesen. www.zwei666.de ist ein privat initiiertes Projekt.
»Bolaño 2666 lesen heisst nämlich, sich auf die Entgrenzung von Reisen, Lesen und Erinnern einlassen.« Müga-Blog, 20.12.2009
»Nur Literatur kann das, was in 2666 umschrieben wird.«
KONS[UM[[GRA[B]EN]]], 02.02.2010
»Ein grosses Buch, wenn auch seltsam, beklemmend, dunkel, verstörend, aber von einer ausserordentlichen sprachlichen Meisterschaft.«
Zaugg, 21.02.2010
»Kunstvoll gebaute Sätze, grotesker Humor, Horror – ich habe noch nie ein Buch gelesen, das all dies vereint. Die Figuren, die Bolaño erschafft sind so verschieden, so vielschichtig, dass sie einem noch lange im Gedächtnis bleiben. Authentisch, verletzlich, sympathisch, vulgär, charismatisch, gefährlich, verlogen – ich glaube, meine Adjektive reichen gar nicht aus, um jede ihrer Facetten zu beschreiben. Für mich ist 2666 eines der Highlights des vergangenen Jahres, vor allem sprachlich gesehen. Ständig wechselnd zwischen trivial und anspruchsvoll, langen Erzählpassagen und kurzen Dialogen lässt sich Bolaños Sprache nur schwer beschreiben. Man muss sich auf sie einlassen, sie in sich aufsaugen, ihr folgen. Eine lange Reise geht zu Ende. Ich habe gelacht und geweint. Und bin froh, beides mitgenommen zu haben – Herz und Verstand.«
Claudia Mariana, unterdemmondundzwischendensternen, 07.03.2010
»Nach 1100 Seiten und rund einem Monat Lektuere bin ich froh, dieses Buch gelesen zu haben, denn es bietet nicht nur ein glaenzend geschriebenes Omni-Panorama der modernen Welt, sondern auch eine faszinierende Reflektion der uns alle betreffenden Konfrontation mit dem unbegreiflichen.«
Stern des Westens, 21.10.2009
»Bolaños schier endlose Aneinanderreihungen von Teil- und Halbsätzen führen immer tiefer hinab in die verschiedenen Ebenen des Romans und entlassen den Leser nicht mehr. Vielmehr verstricken sie ihn in das Geschehen, lassen ihn fast physisch am Erzählten teilhaben und die Bilder, die dies wiederum evoziert, in den Roman einfließen. Insofern ist Roberto Bolaño nicht nur ein Erzähler ersten Ranges, sondern ein schreibender Menschenfänger, der seinen Lesern nahezu unbemerkt mit den allerschönsten Mitteln der Literatur sanft die Handschellen anlegt und sie zum Teil seines Romans macht.
Daher muss an dieser Stelle eine abschließende Warnung ausgesprochen werden, die vorzubehalten einer Fahrlässigkeit gleichkäme. Wer diesen Roman liest, wird zum Bolañoaner, zum Anhänger vielleicht des kongenialsten und faszinierendsten Erzählers der Gegenwart.«
Thomas Hummitzsch, Rezensionen.ch, 01.03.2010